Einbruchschutz - Die Schwachstellen

Aktualisiert: 28. März 2018

Wer sich vor Einbruch schützen will, muss zuerst einmal wissen wo die Schwachstellen sind. Darum klären wir Sie in diesem Beitrag einmal über die häufigsten Schwachpunkte auf.


Schwachstelle 1: Türe

Die Eingangstüre vermittelt den ersten Eindruck. Das geschulte Auge erkennt bereits bei geschlossener Türe erste Anzeichen ob die betreffende Türe speziell gesichert sein könnte. Damit eine Türe sicher ist braucht es eine ganze Reihe von Verknüpfungen.

1. Stabile Türe und spezieller Aufbau für Einbruchschutz

2. Feste Rahmenkonstruktion (bei Holz unbedingt aus Hartholz wie z.B. Eiche)

3. Schloss mit mehreren Schliesspunkten über die ganze Höhe der Türe

4. Passende Schliessbleche, von Vorteil mit spezieller Verankerung

5. Starke Scharniere (Bänder), zusätzliche Bandsicherungen sind in jedem Fall gut

6. Der Schliesszylinder muss mit einem geprüften Schutzschild genügend gesichert werden

7. Falls ein Glas eingesetzt wird, spezielle Anforderung an Sicherheitsglas beachten



Schwachstelle 2: Fenster

Fenster oder Fenstertüren bilden eine attraktive Stelle für einen Einbruchversuch. Und das kommt nicht von ungefähr. Die meisten Fenster sind nicht genügend gesichert und werden in weniger als 60 Sekunden aufgebrochen. Selbst bei neuen Fenster muss der Schutz vor Einbruch explizit bestellt werden. Die nachträgliche Sicherung ist aber auch bei den meisten Fenster problemlos möglich.



Schwachstelle 3: Schiebetüre

Vor allem in Einfamilienhäusern treffen wir bei unseren Beratungen häufig auf Hebeschiebetüren oder Parallel-Kipp-Schiebetüren. Nicht in jedem Fall sind diese Fenster auch sicher vor Einbruch, selbst wenn einem alleine das Gewicht einer Hebeschiebetüre gewaltig erscheint.






Schwachstelle 4: Lichtschacht

Lichtschächte sind einfach zugänglich und, wenn nicht gesichert, eine attraktive Einstiegsstelle. Auch ungenügend oder falsch gesicherte Gitter bieten keinen ausreichenden Schutz oder noch schlimmer, sie vermitteln das Gefühl von Sicherheit obwohl dem nicht so ist.


Schwachstelle 5: Garage

Ist eine Garage direkt mit dem Wohnbereich verbunden, gilt auch da die Klärung wie gut das Tor oder die Verbindungstüre ins Wohnhaus gesichert ist. Viele automatische Garagetorantriebe verfügen bereits über eine Sicherung zum Beispiel gegen Hochschieben. Die Schwachstelle verbirgt sich meistens eher bei der mechanischen Notentriegelung.


Schwachstelle 6: Mensch

Eine weitere Schwachstelle sei auch noch erwähnt und zwar wir selber. Durch unser Handeln oder wegen Unwissenheit verursachen wir selbst noch weitere Schwachstellen. Zum Beispiel die nicht abgeschlossene Türe, einfach zugängliche Hilfsmittel wie Leiter oder Werkzeuge, das fehlende Misstrauen bei vermeintlichen Haustürgeschäften. Auch das nur kurz offen gelassene Fenster zum Lüften kann für den dreisten Dieb eine Gelegenheit bieten.


Weitere Informationen

Ein Blick in unsere weiteren Beiträge lohnt sich.

Andernfalls bieten auch unabhängige Fachstellen die Möglichkeit sich zu informieren:

Polizei Kanton Bern

Schweizerische Kriminalprävention

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